„Denke an das, was du hast“ – Interview mit Herrn Patrick Töngi

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben für das Interview und wir kommen einfach mal zu den Fragen. Wie gefällt es Ihnen hier nach der ersten Woche in der Schule?

Die Begrüßung durch die Schulleitung und das Kollegium war sehr freundlich. Der erste positive Eindruck wurde durch die offene und hilfsbereite Art der Kollegen und die nette Schülerschaft gefestigt. Ich fühle mich sehr wohl am Geschwister-Scholl-Gymnasium.

 Welche Fächer haben Sie studiert?

Ich habe Anglistik und Germanistik in Mannheim studiert.

 Wollten Sie schon immer Lehrer werden oder war es einfach eine spontane Entscheidung?

Den Entschluss habe ich nach meinem einjährigen Schulaufenthalt in den USA getroffen. Viele der Lehrer, die ich an der High School kennenlernen durfte, waren offenherzig und engagiert. Das hat mich beeindruckt und mir den Anstoß gegeben, auch Lehrer zu werden.

 Weshalb wurden Sie Lehrer?

Als Gymnasiallehrer hat man die Chance, mit intelligenten jungen Menschen zusammenzuarbeiten – das finde ich toll. Durch den Erwerb einer Fremdsprache erweitert man den eigenen Horizont, da man sich so mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen unterhalten kann. Dies ist einer der Gründe, warum ich Englisch als ein sehr wichtiges Schulfach ansehe und es mir zur Aufgabe gemacht habe, den Schülern zu helfen, ihre Englischfähigkeiten zu verbessern.

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?

Darüber habe ich mir gar keine großen Gedanken gemacht.

Ist Ihnen in Ihrer Schulzeit mal etwas Peinliches passiert?

Mir waren in meiner Schulzeit viele Sachen peinlich, über die ich heute nur noch schmunzeln würde. Es war mir jedoch sehr peinlich, wenn ich Noten nach Hause bringen musste, die nicht meinen eigenen Erwartungen entsprachen.

 Waren Sie eher ein ruhiger oder ein auffallender Schüler?

Ich habe mich als eher ruhig empfunden. Ich glaube allerdings, dass einige meiner ehemaligen Lehrer da eine andere Ansicht vertreten.

 Gibt es irgendetwas, von dem Sie als Schüler dachten: Wie kann das ein Lehrer nur machen?

Lehrer sind auch nur Menschen und gehen deshalb auch nicht mit jeder Situation perfekt um. Ich hatte allerdings einen Lehrer, der Schüler mit schlechten Noten vor der Klasse bloßgestellt hat. Dieses Verhalten kann ich bis heute nicht nachvollziehen.

 Welches war Ihr Lieblingsfach und mit welchem konnten Sie überhaupt nichts anfangen?

In Sport, Deutsch und Gemeinschaftskunde bin ich immer besonders gerne gegangen. Biologie lag mir nie besonders.

 Sind Sie als Schüler gerne in die Schule gegangen?

Ich denke, jeder Schüler erlebt Phasen, in denen er nicht gerne in die Schule geht. Das kann verschiedene Gründe haben. Problematisch wird es nur, wenn diese Phasen überwiegen. Ich bin die meiste Zeit gerne in die Schule gegangen, in manche Fächer lieber als in andere.

 Was für Hobbies haben Sie?

Ich gehe regelmäßig mit einem guten Freund ins Fitnessstudio. So kann ich mich sportlich betätigen und gleichzeitig noch unsere Freundschaft pflegen. In meiner Jugend habe ich im Verein Fußball gespielt, deshalb spiele ich immer noch sehr gerne Fußball. Mit meiner Freundin verbringe ich gerne Zeit und mache Ausflüge. Ansonsten bin ich gerne bei meiner Familie und meinen Freunden. Außerdem reise ich sehr gerne. Seit meinem High School Jahr vornehmlich in die USA.

 Was hören und schauen Sie?

Ich schaue gerne mit Freunden Fußball und zur Entspannung amerikanische Serien im Originalton. Bei Musik ändert sich mein Geschmack häufig.

 Macht Ihnen das Kochen selber auch Spaß?

Ich koche sehr gerne und habe Spaß daran, neue Rezepte auszuprobieren oder selbst in der Küche zu experimentieren. Das Kuchenbacken überlasse ich allerdings lieber anderen.

Was war der schönste Ort, den Sie je besucht haben?

Oh, das ist schwer zu sagen, da Orte auf so unterschiedliche Weise schön sein können. Als besonders schön bleibt mir ein kleiner Ort in Argentinien in Erinnerung, der mich aufgrund seines Charmes und freundlichen Klimas so beindruckt hat: Salta. In New York City ist zwar nicht jede Ecke und Gasse schön, doch fasziniert mich die Stadt, da sie so pulsierend ist und jede Menge Möglichkeiten bietet. San Diego im Südwesten der USA gefällt mir sehr gut, da es dort viele schöne Strände und ein breites kulturelles Angebot gibt. In dieser Stadt würde ich gerne noch mehr Zeit verbringen.

 Wo waren Sie noch nie, aber würden gerne mal dorthin?

Ich war leider noch nie in Asien. Dort möchte ich noch einige Länder besuchen.

 Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Haben Sie besondere Macken oder Stärken?

Ich denke, ich bin sehr humorvoll, jedoch nicht albern. In manchen Situationen zurückhaltend und ruhig, in anderen wiederum redselig. Vor einigen Jahren war ich sehr ungeduldig. Daran habe ich jedoch gearbeitet.

 Und wenn Sie sich mit drei Wörtern beschreiben müssten?

Humorvoll, sportlich, gelassen.

 Würden Sie uns Ihr Geburtsdatum verraten?

Ich wurde am 7. Juni 1990 geboren.

 Zum Schluss noch: Wie heißt Ihr Lebensmotto?

Ich habe mir nie einen Spruch zum Lebensmotto gemacht. Ich finde es jedoch wichtig, in Situationen, in denen man mit dem eigenen Leben nicht ganz zufrieden ist, daran zu denken, was man schon alles besitzt und erreicht hat. Deshalb gefällt mir folgender Spruch: Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.

 Vielen Dank für das Interview!

 Das Radio-GSG-Team

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