„Semper apertus“ – Interview mit Herrn Hannes Steffen Henn

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben für das Interview und wir kommen einfach mal zu den Fragen. Wie gefällt es Ihnen hier nach den ersten Wochen in der Schule?

Wirklich gut. Wir wurden sehr freundlich empfangen. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium scheint eine gute Schulgemeinschaft mit vielen Angeboten und Aktionen auch außerhalb des Unterrichts zu haben. Ich bin neugierig, noch mehr davon kennenzulernen.

Welche Fächer haben Sie studiert?

Ich unterrichte Deutsch und Chemie. Im Studium habe ich noch ein paar Semester Latein studiert, aber keinen Abschluss erworben.

Wollten Sie schon immer Lehrer werden oder war es einfach eine spontane Entscheidung?

Der Wunsch war von Anfang an da, aber ich habe ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Jugendarbeit gemacht, um mir wirklich sicher zu sein. So etwas sollte man nicht spontan entscheiden, denke ich.

Weshalb wurden Sie Lehrer?

Es bereitet mir Freude, andere Menschen beim Lernen zu begleiten – dabei lerne ich auch immer wieder viel über mich selbst.

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?

Ich habe neben dem Studium im Rettungsdienst gearbeitet, habe also sogar eine Art Nebenberuf. Das wäre aber nichts auf Dauer gewesen. Wäre ich kein Lehrer geworden, könnte ich mir gut vorstellen, als Journalist zu arbeiten, da ich gerne mit Texten arbeite.

Ist Ihnen in Ihrer Schulzeit mal etwas Peinliches passiert?

In der zehnten Klasse wurde ich mal in einer Bioarbeit beim Spicken erwischt. Das war mir ganz schön unangenehm, in der Arbeit habe ich auch eine 6 bekommen. Zurecht!

Waren Sie eher ein ruhiger oder ein auffallender Schüler?

Man neigt ja dazu, die Dinge im Nachhinein zu verklären. Ich glaube aber, dass ich meinen Lehrern kein Kopfzerbrechen bereitet habe.

Gibt es irgendetwas, von dem Sie als Schüler dachten: Wie kann das ein Lehrer nur machen?

Uns war immer wichtig, dass ein Lehrer seine Entscheidungen nachvollziehbar machen konnte. Egal, ob sie uns gefallen haben oder nicht.

Welches war Ihr Lieblingsfach und mit welchem konnten Sie überhaupt nichts anfangen?

Meinem ehemaligen Chemielehrer ist es zu verdanken, dass er mich für sein Fach begeistern konnte. Meiner Kunstlehrerin gelang das leider nicht. Wobei ich im Nachhinein gerne mehr über verschiedene Epochen der Kunst gelernt hätte.

Sind Sie als Schüler gerne in die Schule gegangen?

Ja, eigentlich immer. Das lag auch an der guten Schulgemeinschaft und den Angeboten außerhalb des Unterrichts. Ich habe mich auch gerne in der Schule engagiert, z. B. indem wir als Schüler-GmbH ein Schulcafé gegründet haben.

Was für Hobbies haben Sie?

Viel Zeit verbringe ich mit meiner Familie – ich bin verheiratet und wir haben einen kleinen Sohn. Daneben bin ich aktiver Triathlet in einem Triathlon-Team und Mitglied der freiwilligen Feuerwehr.

Was hören und schauen Sie?

Das kommt ganz auf meine Stimmung an: Zum Entspannen Klassik im Radio, beim Joggen gerne auch mal Punkrock. Wenn ich TV schaue, dann meistens Informatives wie Nachrichten oder Reportagen. Und den „Tatort“ am Sonntagabend.

Macht Ihnen das Kochen selber auch Spaß?

Ja, ich koche gerne mit Freunden. Es entspannt und man kann das Essen hinterher viel intensiver genießen, wenn man es selbst gemacht hat.

Was war der schönste Ort, den Sie je besucht haben?

Warum in die Ferne schweifen? Ich finde nach wie vor den Philosophenweg in Heidelberg einen wunderbaren Ort, von dem man eine grandiose Sicht über die Stadt hat.

Wo waren Sie noch nie, aber würden gerne mal dorthin?

            Ins Ziel eines Ironman-Triathlons.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Haben Sie besondere Macken oder Stärken?

            Nach meinen besonderen Macken fragt Ihr am besten meine Frau.

Und wenn Sie sich mit drei Wörtern beschreiben müssten?

            Kommunikativ, hilfsbereit, sportlich.

Würden Sie uns Ihr Geburtsdatum verraten?

            Ich bin am 4. Mai 1985 geboren.

Zum Schluss noch: Wie heißt Ihr Lebensmotto?

Ein echtes Lebensmotto habe ich nicht, mir gefällt aber der Wahlspruch meiner Universität: „Semper apertus“; immer offen. Er steht für Kooperation, Bereitschaft zur Veränderung und Neugierde.

Vielen Dank für das Interview!

Das Radio-GSG-Team

antigone aktuell

Nähere Informationen zur Schülerzeitung: antigone aktuell

Neu: Literaturecke

Bei www.schnupperbuch.de findet Ihr Leseproben zu neu und bereits erschienenen Büchern: Kinder- und Jugendbücher, Romane und Erzählungen, Krimi und Thriller, Fantasie und Fiktion u.v.m.

Copyright 2012. All rights reserved.
Powered by Joomla!. Valid XHTML and CSS.