Wo Hilfe und Einsatz noch selbstverständlich sind –  Die Geschwister-Scholl-Preisträger 2013

Wenn sich an einem frühen Morgen kurz vor den Sommerferien bei bereits brütender Hitze alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in der Mensa einfinden, dann kann das nur eines bedeuten: In der zur Tradition gewordenen Vollversammlung lässt die Schulgemeinschaft unter dem Motto „Miteinander lernen, miteinander leben, miteinander feiern“ das Schuljahr Revue passieren. Dabei darf auch die Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises nicht fehlen.

Schulleiterin Frau Herr begrüßte alle mit den Worten: „Das Schuljahr ist sehr schnell an uns vorbei geeilt. Umso wichtiger, dass wir das ein oder andere Ereignis zurückholen.“ Die für das kommende Schuljahr gewählten Schülersprecher Amy Selbig, Tom Schulze und Olivia Panitz führten – im Wechsel mit Frau Herr und Herrn Steffan – durch das Programm, nicht ohne vorher ihre drei Vorgänger zu verabschieden: Nina Grau, Tim Glockner und Magda Kotas erhielten tosenden Beifall für ihr Engagement in der SMV.

Der Rückblick auf die vielen Aktionen und Ereignisse unserer Schule wurde visuell durch eine Bildpräsentation unterstützt: 

die Begrüßung der diesjährigen Fünftklässler, die Austauschprogramme (USA, Brasilien, Toulon, Moldawien) und die Römertage auf der Saalburg. Als die Studienfahrten der Jahrgangsstufe 2 an die Reihe kamen, applaudierten die Schüler noch einmal für deren bestandenes Abitur, wenngleich nur die wenigsten der Abiturienten anwesend waren. Des Weiteren wurden die Theateraufführungen, der Literaturabend, die Musikabende und der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen wurden noch einmal in Erinnerung gerufen.

Musikalische Programmpunkte dieser eineinhalbstündigen Vollversammlung waren die Auftritte der Schülerband „Imagine Unicorns“, die mehrere Stücke spielten, und die Mädchen der Klasse 5c, die den Hit „Jungle Drum“ – wie schon zuvor beim Event – performten. Viel Applaus gab es auch für Anna Halter (9b), die sehr eindrucksvoll den Song „Skyfall“ a cappella sang.

Wie jedes Jahr bot die Versammlung auch die Gelegenheit, die zahlreichen Klassenausflüge, Exkursionen und vor allem die Arbeitsgemeinschaften unserer Schule nochmals zu würdigen. Alle Schülerinnen und Schüler, die sich im vergangenen Schuljahr in einer AG oder einem Projekt engagiert hatten, durften aufstehen und wurden mit viel Applaus für ihren Einsatz belohnt: sei es in der Technik-AG, bei Jugend forscht, bei der Gottesdienstvorbereitung oder in der SMV, um nur einige zu nennen. Letztere lobte Frau Herr wegen besonders schöner Aktionen wie beispielsweise die „Tausend Luftballons“ beim Geschwister-Scholl-Gedenktag, der für uns alle ein besonderer war: Anlässlich des 70. Todestags (22.02.2013) der Namensgeber unserer Schule, Hans und Sophie Scholl, engagierten sich die ganze Schulgemeinschaft in verschiedenen Projekten.

Unter den vielen engagierten Schülerinnen und Schülern gibt es einige, die sich besonders hervortun und preiswürdig sind. In diesem Jahr erhielten zwei Schüler den Geschwister-Scholl-Preis: Die erste Preisträgerin war Helin Dogan (8a). Sie erhielt den Preis zum einen für ihr besonderes Engagement in der Schule: egal ob Bücherdienst, Jugend forscht oder Schülerzeitung, überall zeigte Helin Verantwortung und großes Engagement; zum anderen zeigte Helin großen Einsatz und Hilfsbereitschaft ihren Mitschülern gegenüber, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu erwarten. „Ich will gar nicht wissen, wie vielen Schülern Helin schon die Vier in Mathe gerettet hat!“, betonte Tom Schulze, der ihre Laudatio hielt. Einsatz und Verantwortung zeigt Helin auch zuhause: Für ihre fünf jüngeren Geschwister ist sie immer da, hilft, wo sie kann. Das, was Helin besonders auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie stets bescheiden bleibt und nie nach Anerkennung für ihr Engagement sucht.

Der zweite Geschwister-Scholl-Preis ging an Dominik Groß (Jahrgangsstufe 2). Auch er setzte sich in seiner Freizeit außergewöhnlich viel für die Schule und seine Mitschüler ein, beispielsweise in der Sanitäts-AG oder in der SMV. Doch auch außerhalb der Schule zeigte er stets, wie wichtig es ist, für seine Mitmenschen da zu sein: sei es beim Arbeiter Samariter Bund (ASB) oder der freiwilligen Feuerwehr. Seine Laudatorin Nina Grau beschrieb ihn darüber hinaus als sehr offenen und freundlichen Mitschüler, Eigenschaften, die unser Schulleitbild „Miteinander lernen – miteinander leben“ einfordern. Beide Preisträger wurden mit viel Beifall von der Schulgemeinschaft bedacht.

Ein großes Dankeschön ging an den Elternbereit, für den stellvertretend die beiden Vorsitzenden Frau Rode und Herr Schulze anwesend waren, der Förderverein sowie das Mensateam.

Wie jedes Jahr musste sich die Schule auch wieder von einigen Personen verabschieden: zum einen von den Referendaren Frau Drochner, Frau Meuser, Herrn Koch und Herrn Kuhn, die nun ihr zweites Staatsexamen bestanden hatten; zum anderen auch wieder von einigen Lehrern. Frau Dau-Schmidt, die seit 1992 am Geschwister-Scholl-Gymnasium unterrichtet hatte, verabschiedete sich mit einem „Bleibt weiter so nett!“ in den Ruhestand. In ihrer Zeit am GSG hatte sie sehr viel Engagement in die Schule gesteckt, unter anderem in der Theater-AG, bei der Organisation des Sozialpraktikums oder beim „Schüler-Lehrer-Kabarett“. Herr Schünicke, der fortan da unterrichten wird, wo andere Urlaub machen, nämlich auf Teneriffa, bekam genau wie sie jubelnden Applaus von den Schüler und wurde von Frau Herr als ein Kollege, der stets „sehr offen und hilfsbereit“ war, verabschiedet. Mit Standing Ovations bedankten sich die Schülerinnen und Schüler bei Herrn Wacker, den Frau Herr als eine „äußerst zuverlässige Lehrkraft“ beschrieb. Frau Zibert, die als Biologielehrerin in diesem Schuljahrausgeholfen hatte, wurde ebenfalls verabschiedet. Ein weiteres  Dankeschön gab es für die Organisatoren dieser Veranstaltung, Frau Hwang, Frau Stöckigt und Herrn Kanther.

Frau Herr verwies voller Stolz nochmals auf die große Bandbreite der Schulveranstaltungen und Aktionen, die das GSG eben ausmachen und wünschte uns allen erholsame Ferien.

 

                                                                                                                      Christina Köhler

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