Um Euch auf den Herbst einzustimmen, kommen hier acht Herbstgedichte, von denen vier die Klasse 9b in weniger als einer Schulstunde verfasst hat. Die anderen vier Gedichte sind von den Dichtern Hermann Hesse, Georg Trakl und Eduard Mörike. Findest Du heraus, welche Gedichte von der 9b sind? Eine Herbstsendung mit allen acht Gedichten und bekannten Herbstsongs gibt es demnächst hier on air.

 

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Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

 
 

Die Herbstlandschaft

 
Die bunten Blätter, der frische Wind,
der Herbst ist ein himmlisches Kind.
Lange Nächte, kurze Tage,
wann hört der Herbst auf, das ist die Frage.

 

Der Kürbis ist groß, klein ist der Wille,
denn die kalten Tage bringen Stille.
Die Herbstlandschaft ist wunderschön,
doch nun, nun muss er gehen!
 
 
 

Verklärter Herbst

 
Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

 

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

 

Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluß hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
Das geht in Ruh und Schweigen unter.
 
 

Der bunte Herbst

 
Der Herbst, der kommt,
der Sommer, der geht,
die Blätter werden vom Winde verweht.
Die Nächte sind lang, kurz sind die Tage,
so wunderschön, wie in einer Sage.

 

Sogar die Vogelscheuche auf dem Feld,
freut sich über die Schönheit der Welt.
Der Igel hüllt sich ein,
in seinem warmen Igelheim.
Und das Eichhörnchen auf dem Baum,
sammelt Nüsse für den Wintertraum.

 

Rundum wird langsam alles still,
das ist es, was der Herbst will.
 
 
 
 

Der Herbsttraum

Wie in einem sanften Traum,
fallen die bunten Blätter vom Baum.
Große Felder, kühler Wind,
der Drache fliegt dadurch geschwind.

 

Die Erde trägt ein goldenes Gewand,
verteilt sich über's ganze Land.
Die letzten Sonnenstrahlen wärmen sanft mein Gesicht,
in der Küche duftet's nach Kürbisgericht.
 
 
 

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
 
 
 

Die Vogelscheuche

Sie steht alleine auf dem Feld,
Die Sonne den Tag nicht mehr erhellt.
Sie verlässt nicht ihren Platz,
Denn die Ernte ist ihr Schatz.

 

Der kalte Wind fegt durch ihr Gewand,
Doch tapfer hält sie immer stand.
Bei Regen und Sturm und jeder Seuche,
Sie bleibt dort. Die Vogelscheuche.
 
 
 

September

Der Garten trauert,
kühl sinkt in die Blumen der Regen.
Der Sommer schauert
still seinem Ende entgegen.
Golden tropft Blatt um Blatt
nieder vom hohen Akazienbaum.
Sommer lächelt erstaunt und matt
in den sterbenden Gartentraum.

 

Lange noch bei den Rosen
bleibt er stehn, sehnt sich nach Ruh,
langsam tut er
die müdgeword'nen Augen zu.

Im Rahmen der Unterrichtseinheit Leid und Tod wurde der Psalm 22 thematisiert. Er beginnt: Mein Gott, mein Gott ... Er kann in großem Leid gebetet werden. Jesus hat diesen Satz sterbend am Kreuz gesprochen. So sollten die Schüler und Schülerinnen den Psalm 22 entweder in eine heutige Sprache übertragen oder mit einer Maltechnik einzelne Sprachbilder des Psalmes umsetzen oder mit Hilfe von Instrumenten und Klanggegenständen den Psalm 22 musikalisch untermalen.

Frau Wöppel

Carlos und Dennis haben den Psalm in eine modernere Sprache gebracht und ihn als Rap geschrieben. Diesen Rap haben sie mit Daniel über Radio GSG aufgenommen und er wird nun zu Gehör gebracht. Herzlich möchte ich Tim Glockner danken für die Unterstützung bei der Aufnahme.

 

Text:

Rette mich

Rette mich, zieh mich raus aus dem Dreck!
Egal wie, bring mich einfach hier weg!
Du siehst, wie ich mich fühle, o Herr!
Wie würdest du fühlen? Ich kann einfach nicht mehr!
Unter den ganzen Menschen bin ich nur ein Wurm.
Ohne dich sterbe ich in diesem Sturm!
Du Gott, du hast mich doch geboren,
verliere ich dich, habe ich alles verloren!
 


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Wir haben für euch Weihnachts- und Neujahrsgrüße auf verschiedenen Sprachen von Lehrern aufgenommen. Welcher Lehrer welche Sprache spricht, könnt ihr euch hier anhören.

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Vom 17.10.-4.11.2010 haben 11 Schüler des GSG am Amerika-Austausch teilgenommen. Auf diese spannende Reise begaben sich Jonas S. (10a), Julian Q.P. (10a), Christina S. (10a), Miriam V. (10a), Elina B. (10a), Annabelle D. (10a), Dominik G. (10b), Anja M. (10c), Miriam M. (10c), Maximilian K. (10c) und Marcel Z. (10c). Begleitperson war Frau Seitz. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen.

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Passend zur Weihnachtszeit haben wir ein paar Weihnachtsgedichte, -lieder und -geschichten für euch aufgenommen.

 

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